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Impressum und Rechtshinweis


Aapo, Fischotter-Schamane und Musikant, Grad 5

Volk, 1,67m groß, normal, 65 kg schwer, rechtshändig, 33 Jahre alt, schamanistisch-Fischotter
 
St 21, Gs 92, Gw 88, Ko 74, In 77, Zt 85, Au 37, pA 82, Wk 61, Sb 24
 
Boni: SchB+1, AnB+1, AbB+1, AusB+1, ResB+1/+1/+1, ZauB+2
 
LP 16, AP 36, B26, Abwehr+13, Res+16/16/16
 
Sinne: Hören+10, Riechen+8, Schmecken+8, Sehen+8, 6. Sinn+3, Tasten+8
 
Keule+7, Streitkolben+7, leichter Speer+7, Wurfspeer+7, Raufen+5
 
Erzählen+14, Landeskunde Medjis+10, Lesen von Zauberschrift+12, Medjisisch sprechen+18, Musizieren-Trommel+15, Sagenkunde+8, Schamanentrommel herstellen, Schleichen+7, Tanzen+11
 
Zaubern+17: Angst, Bärenwut, Felsenfaust, Heiliger Zorn, Schwäche, Schwingenkeule, Segnen, Todeskeule, Vertieren, Verursachen von Krankheit, Vision, Wagemut
 
Zaubern+15: Kraft entziehen, Rindenhaut, Schlaf, Silberstaub
 
Aapo wurde in Zavitaya geboren, doch bei seiner Geburt verstarb seine Mutter. Weil die Schamaninnen Zavitayas sie nicht retten konnten, wandte sich sein Vater von der Stadt ab und nahm seinen Sohn mit sich. Sie ließen sich unweit der Stadt am Strand des Meeres in einer kleinen Baumhütte nieder und lebten für sich.
 
Eines Tages fuhr Aapo mit einem kleinen Boot auf das Meer hinaus und kenterte. Am Meeresgrund sah er den Schädelknochen und eine Pfote eines Fischotters. Er kehrte zu seinem Vater zurück und hatte eine Vision, in der er sich mit dem Schädelknochen sah, einen Rhythmus mit der Otterpfote darauf schlagend. Er barg daher beide Knochen aus dem Meer. Als er zum ersten Mal auf dem Schädel trommelte, wirkte er zufälligerweise ein magisches Lied, das Lied der Zwietracht. Sein Vater wurde so zornig auf Aapo, dass er ihn aus dem Haus und aus seinem Leben jagte.
 
Doch Yjei-Doma hörte die verzweifelten Rufe des Knaben Aapo und sie nahm ihn unter ihre Fittiche. Auf einer einsamen Insel fand Aapo einen Fischotter vor, der ihm den Weg zu einer Höhle wies, in der Aapo Unterschlupf suchen konnte. Yjei-Doma erschien Aapo mehrfach im Traum und machte ihn zu ihrem Diener. Aapo lernte eifrig und ergründete in dieser Abgeschiedenheit die Trommel, mit der er allerlei magische Rhythmen spielen konnte. Als er den Rhythmus des Grauens spielte, flüchtete der Otter, der seit seiner Landung an seiner Seite gelebt hatte und wurde von einem gierigen Bielikki gefressen. Wieder wurde Aapo in tiefe Verzweiflung gestürzt, denn wieder hatte jemand, den er liebte, durch sein Tun sein Leben verloren. Dieses Schicksal verfolgte ihn in den kommenden Jahren und er mied die Gesellschaft anderer Menschen so gut es ging, denn er betrachtet sich als Unglücksboten.
 
Aapo ist depressiv und reagierst sehr leicht extrem jähzornig. Leider verliert er in Stresssituationen leicht die Kontrolle über sich und tut dann Dinge, die er hinterher bereut. Ein Medejne, der ihn um den Rat der Geister bat, erzürnte ihn derart, dass er dem Ratsuchenden eine Krankheit anhexte. Nach einer solchen Tat bereut er diese meist bitterlich und verlässt den Ort seiner Tat. Deswegen ist er bereits kreuz und quer durch Medjis gereist. Die Geheimnisse seiner Trommel hat er inzwischen restlos herausgefunden. Doch die Geschichte dieser Trommel soll an anderer Stelle erzählt werden.
 
Aapo kann in ganz Medjis getroffen werden, doch es zieht ihn jedes Jahr in die Nähe Zavitayas, wenn sich sein Geburtstag und damit auch der Todestag seiner Mutter nähert. Seinen Vater hat er nie wieder gesehen.


Akwal, Zwilingsbruder von Nosja, Schamanenschüler, Gr. 2

Mittelschicht, schamanisch (Fischotter) - mittelgroß (1,75m), normal, Fischer, 22 Jahre
 
St 63, Gs 88, Gw 42, Ko 60, In 59, Zt 39
Au 56, pA 79, Wk 56, Sb 76
16 LP, 16 AP - LR - B 24 - SchB+2, AusB+2, AnB+1, ZauB-1
Angriff: Keule+5 (1W+1), Wurfkeule+5 (1W-1), Stabkeule+6 (2W), Raufen+6 (1W-2) - Abwehr+12, Resistenz+14/14/14
Erste Hilfe+10, Erzählen+11, Himmelskunder+8, Musizieren (Trommel)+11, Rudern+10, Schwimmen+17, Seemannsgang+10, Singen+11, Steuern+10, Tanzen+15, Überleben (Wald)+12 - Medjisisch+14, Tegarisch+9
 
Zaubern+11: Vision
 
Besitz: Trommel
Besonderheiten: Linkshänder, Riechen+10
 
Akwal ist ein eher schlechter Schamanenschüler. Seine Verbindung zu seinem Totem ist schwach, seine zauberische Begabung ebenfalls. Einzig den Zauber Vision hat er bisher gemeistert. Er interessiert sich sehr für Rituale und Feste. Die damit verbundene Musik lernt er sehr schnell und meistert sie ohne Schwierigkeiten. Alles andere, was seine Lehrer ihm beibringen wollen, bereitet ihm Kopfzerbrechen.
 
Den Tag verbringt er gern in Gesellschaft seiner Freunde. Wann immer er kann, fährt er mit einem Boot und seiner Trommel aus der Stadt und musiziert vor sich hin. Dies sind oftmals auch die Momente, in denen er zu seinen Visionen kommt. Stets sind diese sehr rätselhaft und oftmals erkennt Akwal ihre Bedeutung erst Wochen oder Monate später. Er liebt es, allein mit einem Kanu den Fluss hinauf zu fahren oder durch die Wälder zu schlendern. Neugierig wie er ist, ist er allem Fremden gegenüber aufgeschlossen.
 
Jeder in der Stadt ist gut auf Akwal zu sprechen und er hat sehr viele Freunde in Zavitaya. Wann immer ein Fest oder eine Hochzeit gefeiert wird, lädt man ihn ein. Er genießt diese Feste und kostet die Gelegenheit gern aus, andere mit seiner Musik zu erfreuen.


Belag, der Flößer

Belag, der Flößer (Seefahrer, Grad 4)
 
 ST 61/ GS 92/ GW 95/ KO 75/ IN 53/ ZT 52/ AU 61/ pA 22/ WK 49/ Sb 49
 
 SchB+3/ AusB+3/ AnB+1/ AbB+1/ B25/ 1,81 Meter/ 79 KG/ Beidhändig
 
 LP 14/ AP 25/ Raufen +8/ Res.: +12/+14/+13/ Abwehr:+13
 
 Fertigkeiten:
 Sehen+10 (angeboren), Schwimmen+16, Tauchen+15, Rudern+15, Steuern+17, Seemannsgang+16, Himmelskunde+14, Seilkunst+12, Balancieren+16, Landeskunde:Medjis+11, Trinken+10
 
 Waffen:
 Möwenschwinge (Handaxt) +10, Bogen+8, Waffenl. Kampf+5, Dolch+5, kl. Schild+3
 
 Belag ist Waise solange er denken kann. Seine Eltern starben als Belag 2 Winter zählte an einer Krankheit, die die bösen Waldgeister geschickt hatten und die damals vielen das Leben kostete, bevor Welwuna und Ukwuk die Geister mit Hilfe der Ottermutter vertreiben konnten. Er wuchs bei der Familie des Lachsfloßes auf. Doch das Lachsfloß war arm und so musste Belag - der als Ziehkind immer als letztes etwas bekam - oft hungrig in´s Bett gehen. Auch seine neuen Geschwister mochten ihn nicht sonderlich und Belag musste sich in seiner Kindheit oftmals gegen mehr als einen Bruder verteidigen. Dies alles ließ ihn zu einem Einzelgänger werden und er fand Gefallen an dem Leben der Flößer und Wasserholer, die oft Tagelang allein mit ihren Flößen und Booten den Järsseij hinauffuhren und Holz, Wasser und spannende Geschichten mitbrachten. Mit 16 Wintern war es endlich soweit: Belag durfte vom Lachsfloß zum alten Flößer Eowak ziehen, der ihm alles zeigen wollte, was ein guter Flößer wissen und können muß. Er war ein harter Lehrmeister und Belag landete oft im kalten Wasser des Järsseij , weil er mal wieder einen Knoten nicht richtig geknüpft hatte oder zu dicht an den Steinen entlang gestakt war. Eowak fand, das er es so am besten lerne. Doch unter seiner harten Schale stekte ein weicher Kern und wenn die beiden abends am Herdfeuer saßen, Algenbier tranken und Belag versuchte das Wasser aus seinen Ohren zu bekommen, lauschte er gerne den Geschichten des Alten - und fühlte sich zuhause.
 Als Belag 23 Winter zählte - seine Ziehfamilie vom Lachsfloß besuchte er nur noch höchst selten - lag der alte Eowak im sterben und da er nie eine Frau gehabt hatte, vermachte er sein großes Floß Belag. Gern hätte er jetzt die schöne Jeweje zur Fau genommen von der er schon als 12-jähriger geträumt hatte, doch er traute sich ja nicht einmal in ihre Nähe. schließlich war sie die schönste in ganz Zavitaya und jedermann wusste, das die junge Schamanin bald auf Wanderschaft gehen würde. So blieb Belag allein auf seinem Floß und wenn er nicht die Stämme den Järsseij hinuntertrieb oder Wasser holte, stakte er Handelsware zu den friedlicheren Stämmen der Medejne. Bei diesen Reisen lernte er sich auch zu verteidigen und sowohl die Möwenschwinge als auch den Bogen zu benutzen. Sein größter Stolz ist (neben seinem Floß) die seltsam geformte Möwenschwinge aus Metall (Handaxt), die er in einem solchen Kampf erbeutet hat. Nie würde er mit ihr kämpfen - dafür ist sie viel zu wertvoll. Sie hängt an der Wand seiner Hütte um jedem (seiner sehr seltenen) Besucher seinen Mut und seine Kraft zu zeigen.
 Der heute 30 Winter zählende Belag hat nicht viele Freunde, denn er schätzt das reden und das zuhören nicht besonders. Es sei denn, jemand hat eine gute Geschichte zu erzählen. Ansonsten gibt er einem manchmal etwas rüde zu verstehen, das er sich lieber das Geschnattere der Gänse anhöre als das der Frauen (oder Fischer/ Alten/ Paenobek - je nach dem wer ihn gerade nervt). Am liebsten lauscht er dem gluckern des Wassers, wenn es seine Floßstange umspült oder den Wellen in der Bucht. Belag hat auch noch keine Frau gefunden (und auch noch nicht richtig gesucht). Jeweje ist zwar von ihrer Wanderschaft zurück, doch scheint sie für Belag immer noch so unereichbar wie früher...


Chludin Jusch Paenobek

"Chludin, der Bruder der Paenobek"

Chludin ist ein kleiner sehniger Mann, an dem zuerst die langen, schlanken Finger auffallen, die kraftvoll und sensibel zugeich wirken. Die silbergrauen Haare trägt er in einem Zopf nach hinten, das ruhige Gesicht mit den mandelförmigen Augen und der flachen Nase ist nicht besonders schön, strahlt aber eine innere Gelassenheit aus. Der Blick richtet sich gerade auf das Gegenüber. Der Blick aus diesen dunklen ruhigen Augen fesselt den Gesprächspartner und die leicht singende Stimme ist beeindruckend und beruhigend zu gleich. Alles was er sagt scheint eine Bedeutung zu haben. Gekleidet ist Chludin in die übliche Fellhose samt Kasak aus Robbenfell ohne auffälligere Verzierungen.
 
Auf den ersten Blick scheint Chludin also ein ganz normaler Zavitayese mit einer großen Ausstrahlung zu sein. Doch die Umstände seiner Geburt, vor etwas mehr als vierzig Jahren, waren mehr als nur ungewöhnlich, sie waren einzigartig. Die Mutter Chludins war zu ihrer Zeit die Auserwählte.
 Als Zava die Erste vereinigte sie sich mit dem Herrn der Wogen, um das ewige Band Zavitayas mit dem Meer zu erneuern. Neun Monate später, am Ende eines langen und grausamen Winters, kam sie nieder und gebar, wie alle Frauen seit Anbeginn der Zeit ein Paenobek. Doch wie war das Erstaunen der damaligen Yjei-Untagi groß, als im Anschluß an die Geburt nicht der Mutterkuchen, sondern ein zweites Kind das Licht der Welt erblickte. Dieses Kind war jedoch offensichtlich kein Paenobek, sondern ein Mensch. Nach diesem unerhörten Ereignis befragten die Geistreisenden des Stammes ihre Hüter nach der Bedeutung, doch sie erhielten keine Antwort. Viele Monde reiste die Yjei-Untagi zur Yjei-Doma mit der Bitte dieses Rätsel zu erklären, doch die Ottermutter schwieg.
 
Chludin gedieh in der Zwischenzeit prächtig. Die Krankheiten die mit den Dämpfen der Dämonensümpfe im Frühjahr nach der Eisschmelze herübergeweht kamen und so vielen Kindern das Leben kosten, konnten ihm nichts anhaben. Die glühende Sonne des Sommers bereitete ihm großes Vergnügen, die wilden Stürme des Herbstes schien das Kind zu lieben und in der eisigen Kälte des Winters spielte der Junge auf der zugefrorenen Bucht. Mit der Zeit traten die Umstände der Geburt des Kleinen in den Hintergrund. Chludin wuchs in der Familie seiner Mutter ganz normal auf.
 
Doch Chludin wusste wohl, dass er nicht ganz normal war. Neun Monate hatte er die Musik seines Bruders gehört. Wenn er Nachts in seinen Schlaffellen lag, hörte er den Gesang der Paenobek auf dem Grund der Bucht. Die Lieder des Meeres erfüllten seine Kopf und er erkannte viele Dinge, die seine Mitmenschen nicht sahen. Tiefe Sehnsucht erfüllte ihn danach mit den Paenobek zu schwimmen, ihre Lieder zu singen und ihre Gemeinschaft zu teilen. Die Paenobek ihrerseits behandelten ihn stets mit einer besonderen liebevollen Freundlichkeit. Doch der Weg durch den Wasserspiegel blieb ihm versperrt.
 
Die damalige Yjei-Untagi kümmerte sich um den Heranwachsenden und achtete darauf, dass er in viele Geheimnisse der Geister eingeweiht wurde. Gerne hätte sie es gesehen, wenn er ein Geisterläufer geworden wäre. Doch Chludin interessierte sich nicht für die Geheimnisse, das Wissen und die Rituale. Viele Dinge fielen ihm einfach zu. Und die Natur lockte ihn. Schon als kleiner Junge begann er mit weiten Ausflügen in die Umgebung, auf denen er, von seinem bereits zu einem stattlichen Krieger herangewachsenen ( wie es die Natur der Paenobek ist ) Bruder, Hrostir Kanuk, bereitwillig begleitet wurde. Er liebte diese Ausflüge, auf denen er viel mit seinem Bruder sprach und von ihm lernte. Doch mit der Zeit wurden die Ausflüge immer weiter und der Aufenthalt im Freien immer länger und es ist nicht das Wesen der Panobek lange von Zavitaya fort zu sein, so daß er im Alter von zehn Jahren begann alleine zu reisen. Doch seine Familie sorgte sich nicht, denn es war offensichtlich, daß Chludin ein Tamobek, ein Tiermeister, werden würde.
 
Die Tiere liebten Chludin und er liebte alle Geschöpfe der Voluk. Die Möwen und die Vögel der Wälder spielten mit ihm fangen, die Delphine und Robben der Küste lehrten ihn schwimmen und Moship, ein Fischotter, war sein treuester Freund und Begleiter.
 
Als es Zeit war den eigenen Geist zu suchen, war jeder überzeugt die Yjei-Doma würde ihn erwählen und er würde zu einem der größten Tamobeks die Zavitaya je hatte. Doch anders als die anderen Jugendlichen begann er seine Suche nicht in den Wäldern oder auf den Klippen, sondern er stieg, einer inneren Stimme folgend, in sein Kajak und ruderte schnurgerade hinaus aufs Meer. Viele Tage war er fort und nicht Wenige fürchteten bereits er sei ein Opfer des Bielomak geworden. Doch eines Morgens lag sein Kajak, mit dem völlig entkräfteten Chludin am Eingang der Bucht. Die Paenobek hatten es vor allen anderen gesehen und waren bereits dort, um  das Boot zu den Anlegestegen zu ziehen.
 
Die Yjei-Untagi nahm ihn in ihre Hütte, kühlte seine aufgesprungenen Lippen, wob Zauber um seinen Körper zu stärken und wartete geduldig bis er sich erholt hatte. Nachdem er gesundet war teilte er mit, daß er seinen Schutzgeist gefunden habe. Die Nachricht von der Wahl der Geister verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf den Flößen und genau wie dieses, verbreitete die Kunde Entsetzen: Der Delphin hatte Chludin erwählt.
 
In den folgenden Jahren zog Chludin seiner Bestimmung folgend mit dem Kajak an den Küsten Medjis entlang. Er lernte viel über die Natur der Dinge, die Gefahren der Nacht und des Tages und die Geschichten der anderen Völker der Küste. Häufig war er in Gefahr, doch immer entrann er dieser, mal glücklich, mal durch Hilfe seines Vuloks und auch genauso oft aufgrund seiner eigenen Taten. In dieser Teit hat er Lügen, Dummheit und Neid jeder Art verachten gelernt. Als die Zeit gekommen war und sein Vulok ihn lehrte die Gestalt zu wechseln begann er seine Reisen als Delphin auf das Meer auszuweiten. Bis nach KanThaiPan reiste er so und beobachtete die Menschen und ihr Tun.
 
Vor zwei Jahren jedoch ist er nach Zavitaya zurückgekehrt. Die Menschen schätzen ihn als zuverlässigen Gefährten, der mit großem Verstand die Dinge sieht. Seine Fertigkeiten und Künste, die er auf den Reisen vervollkommnet oder erworben hat, sind nützlich und hilfreich. Er wohnt wieder auf dem Floß der Familie seiner Mutter. Sicherlich wäre er auch schon gebeten worden am Stammesrat teilzunehmen oder eine andere Führungposition einzunehmen, wenn er nur nicht so ein sonderbares Totem hätte.
 
Ihn begleiten seiner Erfahrung entsprechend viele Tiere. Moship natürlich, sein inzwischen vierter Otter. Tjasha, eine blaue Ackbur Möwe, die hervorragend Fischschwärme aus der Luft erkennt. Pirenko ein verspielter aber sehr kluger Delphin, Eka ein junger Schwertwal, der sich meist im offenen Meer aufhält und Torgo, ein Gülirei.
 
Torgo hat zu schweren Zerwürfnissen zwischen dem Stammesrat und Chludin geführt. Letztendlich hat er sich aber zähneknirschend einverstanden erklärt ihn auf die Klippen nördlich der Stadt zu verbannen. In letzter Zeit sind allerdings Paarungsrufe des Gülirei zu hören, was zu einiger Aufregung geführt hat. Chludin sagt zwar, daß diese Rufe nur beantwortet werden, wenn ohnehin ein Weibchen in der Nähe ist, doch diese Erklärung befriedigt viele nicht. Einzig Ukwuk, wobei Chludin und der alte Griesgram sich nie leiden konnten, stützt, wenn auch grumelnd, Chludins Argumentation.



Last update:  18:41 17/02 2007